Mittwoch, 11. Mai 2016

Taschenspieler 3 Sew Along - Sponsorenvorstellung: Interview mit Elmar Diermeier vom Nähpark

Ansicht Nähpark Diermeier in Cham- Interview -

Als ich mich letztes Jahr entschieden habe, noch einmal ein Taschenspieler Sew Along zu machen, war gerade meine Supertesterzeit beim Nähpark vorbei. Es lagen 10 Monate mit 10 Maschinen hinter mir. Der Nähpark war mir richtig ans Herz gewachsen. Über Monate regen Kontakt, Maschinen hin und hergeschickt, 100 Fragen beantwortet bekommen und das quasi in Lichtgeschwindigkeit. Am Ende habe ich mich ja auch für eine neue Nähmaschine entschieden und wurde wirklich toll beraten und betreut. So habe ich mich dann zu diesem Zeitpunkt getraut und den Nähpark gefragt, ob sie sich nicht vorstellen könnten, meinen Sew Along zu unterstützten.

Jedesmal wenn ich auf dem Display die Nummer des Nähparks gesehen habe, machte mein Herz immer einen kleinen Sprung und ich bin nach der Zusage wirklich im Zimmer rumgehüpft und habe mich so so sehr gefreut, dass ich für die Teilnehmer des Taschenspieler 3 Sew Along so einen tollen Preis an Land ziehen durfte. Nochmals herzlichen Dank an den Nähpark. 

Das Interview mit Elmar Diermeier vom Nähpark Diermeier in Cham:

Liebes Nähpark-Team,
lieber Elmar Diermeier,

als Supertester hatte ich das Glück, schon einen Blick hinter die Kulissen des Nähparks werfen zu dürfen. Die Führung bei Euch war wirklich interessant und auch die vielen Maschinen ausprobieren zu dürfen war schon was Besonderes. Ich habe meine Traummaschine gefunden. Manchmal vermisse ich die Zeit, Ihr seid mir schon ganz schön ans Herz gewachsen…  

Ich freue mich riesig, dass der Nähpark mit der Brother Overlock 2104 den Taschenspieler sponsert. Ich bin begeistert und bedanke mich noch einmal auf diesem Wege, dass Ihr für meine Leser so ein tollen Preis zur Verfügung stellt. Jetzt habe ich mir gedacht, ich frage Euch einfach mal so frei Schnauze, was ich schon immer wissen wollte und ich kann mir vorstellen, dass die ein oder andere Frage auch meine Lesern interessieren könnte.

Ich habe ja alle meine Maschinen bei Euch gekauft. Schon lange vor der Supertesterzeit. Damals hat meine Freundin Simone auf meine Frage, was ich für eine Maschine denn kaufen sollte mir den Nähpark ans Herz gelegt. Darüber bin ich ihr immer noch sehr sehr dankbar. Jetzt schütteln aber einige meiner Freundinnen den Kopf und meinen: Emma, warum kaufst du deine Maschinen nicht im Laden um die Ecke? Fehlt Dir da nicht die Beratung? Und was machst Du wenn Sie kaputt geht? 

Meine Antwort ist relativ einfach. Ich erkläre meinen Freundinnen, dass hinter dem Nähpark ein langjähriger Fachhandel steckt und nicht ein anonymer Versandhandel ohne Service.  Das ich auch alle Vorteile eines Einzelhändlers habe, sprich: Beratung, Testen usw. 

Aber sagt mal, wie macht Ihr das eigentlich?

Wir haben das Glück, eine ganze Reihe motivierter und interessierter Mitarbeiterinnen in der Beratung zu haben, die selbst sehr gerne nähen und sticken und die somit auch persönliche Meinungen weitergeben können. Da wir zudem so gut wie alle Maschinen auch im Laden zum Testen stehen haben, kann sich jeder (ob Mitarbeiter oder Kunde) an die Maschine setzen und einfach mal ausprobieren. Somit haben wir einen ziemlich guten Überblick, welche Maschine was wie gut kann. Das unterscheidet uns von einem reinen Versandhandel, der Produkte nur im verpackten Zustand kennt und nicht weiß, wie genau das Teil funktioniert.

Was passiert dann aber, wenn die Maschine zuckt?

Dann versuchen wir den Grund für das Zucken ganz schnell herauszufinden. Zuerst mal am Telefon, da gibt es ein spezielles Support-Team, die sich auch mal direkt an die baugleiche Maschine setzen und live am Telefon die gleichen Bedienungsschritte durchgehen. Oder, wenn es mit einem Bedienungstipp nicht getan ist, dann lassen wir die Maschine eben beim Kunden abholen (natürlich transportversichert durch uns, natürlich gibts auch Hilfe mit Transportboxen), sehen uns das Gerät bei uns in der Werkstatt an und beheben den Fehler. Auch hier haben wir vielleicht einen Vorteil der Betriebsgröße, da wir ein ganzes Team in der Werkstatt haben und bei uns die verschiedensten Marken und Modelle durch die Werkstatt wandern. Da bekommt man im Laufe der Zeit einen viel größeren Erfahrungsschatz und Überblick. Und die Werkstatt gibts bei uns schon seit mehr als 85 Jahren, inzwischen mit 10 Mitarbeitern.

oder ich noch Fragen habe - und es sich nicht aus der Betriebsanleitung erschließt? 

Da gilt das Gleiche: Wir versuchen, die Frage genau zu verstehen und suchen dann die Antwort. Oft können wir schon gleich am Telefon weiterhelfen, manchmal muss man aber auch nachsehen und vielleicht beim Hersteller nachfragen - aber auch das machen wir gerne für unsere Kunden. Und übrigens nicht nur für unsere Kunden, auch für die, die ihre Fragen woanders nicht beantwortet bekommen haben. Vielleicht sind das dann unsere Kunden von morgen.

Wer steckt den eigentlich hinter der Beratung?

Ganz oft die Petra. Oft auch die Bettina. Oder die Lisa. Oder die Marion. Oder die Gertraud. Oder mal der Michael. Oder die Sabrina. Gelegentlich auch mal der Chef. Oder das Team aus dem Techniksupport. Oder eine der Mädels aus unserem Kundenservice. Oder jemand aus der Verwaltung. Kommt ganz auf die Frage an :-)

Warum sollte ich bei Euch eine Maschine kaufen? 

Weil wir glauben, dass wir ein fairer und zuverlässiger Partner sind und das auch in Zukunft sein möchten. Wir bemühen uns sehr, das individuell passende Modell zu finden, wir haben eine ganze Menge Erfahrung aus vielen persönlichen Gesprächen im Laden und am Telefon, wir nehmen gebrauchte Maschinen zu vernünftigen Preisen in Zahlung, wir machen gute Angebote für neue Geräte und wir haben spezielle Dienstleistungen, die man vielleicht gar nicht erwartet, beispielsweise die 60-Tage-Testzeit oder die  "Vollkasko-Versicherung" für viele neue Maschinen - die sogar kostenfrei ist! Und wenn mal die Maschine zuckt ..... siehe oben.

Nächste Frage:..was mich schon immer interessiert hat… also z.B. die Frau Neuhierl die kennt ja jeden Trick und Kniffe an allen Maschinen. Mit Rat und Tat hat sie uns geholfen, wenn wir als Supertester was nicht verstanden haben. Bei mir war es ja öfter so, dass das Problem vor der Maschine saß und nicht an der Maschine selber. Wie läuft das denn, wenn ein neues Modell rauskommt. Testet Ihr das intern auch auf Herz und Nieren? Oder gibt es vom Hersteller Schulungen für neue Modelle. Oder sind alle Eure Mitarbeiter „Nähmaschinennerds“ und probieren alles selber gerne aus?

Gerade bei neuen Modellen sind wir ganz heiß, möglichst schnell das Ding in der Hand zu halten und zu probieren. Wir besuchen alle Hersteller-Präsentationen, nehmen jedes Schulungsangebot mit und suchen auch online nach Erfahrungen in und außerhalb von Deutschland. Da findet man oft schon eine ganze Menge Infos, bevor die Maschine dann mal lieferbar ist. Und bei uns im Haus gibts ziemlich regelmäßige interne Schulungen und Besprechungen, bei denen wird dann über die Vorzüge und auch mal Schwächen von der neuen Maschine diskutiert und ausprobiert.

Ich weiß ich löchere Euch ganz schön, aber wann habe ich denn sonst wieder die Gelegenheit dazu…hm...ich bin ja schon neugierig...Was war denn das Schrägste was Euch im Zusammenhang mit Nähmaschinen passiert ist?

Einmal mussten wir einer Kundin helfen, einen Teil des Hausdachs abzudecken, damit sie die neue Maschine mit dem Tisch in ihr Nähzimmer im Dachgeschoss bringen konnte, weil die Tür zu klein war. War schon krass, wie ein Autokran die neue Nähzimmerausstattung auf der Palette durchs abgedeckte Dach hineinhievte. Damit aber nicht genug - das Ganze musste stattfinden, während der Mann auf Geschäftsreise war, er sollte davon nichts mitbekommen...

Was ich mich immer wieder frage: Auf Facebook sehe ich immer wieder Werbeanzeigen von Euch,  und auch auf der Webseite sehe ich immer wieder Bilder von zerstörten Nähmaschinen!!! Aaaah.. da muss ich immer wieder zusammenzucken...habt ihr die wirklich fürs Foto so zerstört oder waren die eh schon hin? 

Ja, die Vollkasko-Versicherung für die neuen Maschinen, unser "nähPark-Exklusivschutz". Da haben wir uns überlegt, dass man den Wert der Versicherung am besten zeigen kann, wenn man die Gefahren im Bild zeigt. Es tat schon weh, die Maschinen solche Unglücke erleben zu lassen, auch wenn es natürlich keine neuen Geräte waren. Aber Schrott waren sie danach tatsächlich. Aber zum Glück ja versichert ;-)

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Beantwortung der Fragen und hoffe, dass ich es bald auch mal wieder nach Cham schaffe. 

Herzliche Grüße *emma*






Kommentare:

  1. Super, danke.tolle Fragen, tolle Anzworten.
    Lieben Gruß,
    Petra

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  2. Tolles Interview.
    Ich hab bis jetzt auch nur gute Erfahrungen mit dem Nähpark gemacht. Hab zwar "nur" Nähgarn bestellt, könnte mir aber auch gut vorstellen, dort eine Maschine zu kaufen.
    Lieben Gruß
    Marietta

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  3. Klasse Emma! Das Interview ist dir super gelungen und gibt wirklich genau das wieder, was wir als Supertester erleben durften. :)

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  4. Tolles Interview ! Ich habe ja das Glück das ich bis nach Cham wirklich nur ne Ecke habe , meine Overlock kommt von da und auch wenn ich mir diese Jahr eine neue Nähmaschine gönnen werde, dann fahr ich in den Nähpark!
    GLG Silke

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  5. Super-Interview,
    das klingt nicht so gekünstelt und wirkt richtig lebendig.
    Danke und
    herzliche Grüße
    Pia René

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